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2020 wird (Groß-)Berlin 100 Jahre alt. Eine Ausstellung blickt zurück,
ein Ideenwettbewerb wird die
Zukunft definieren.
2020 wird (Groß-)Berlin 100 Jahre alt.
Eine Ausstellung blickt zurück,
ein Ideenwettbewerb wird die Zukunft definieren.

Anlass & Initiative

01

Gestaltbare
Visionen

Das große Berlin, wie wir es heute kennen, wird im Jahr 2020 hundert Jahre alt. Dieses Jubiläum bietet die einzigartige Chance zu fragen: Was sind die Stärken und Schwächen unserer Metropole, und wie kann sie in eine nachhaltige Zukunft geführt werden? Der Architekten- und Ingenieur- Verein zu Berlin e.V. ergreift die Initiative für ein Jubiläumsprogramm, dass diese Fragen nicht nur aufwirft, sondern Antworten zur Diskussion stellt – Vorschläge von politischer, zivilgesellschaftlicher, wirtschaftlicher und fachlicher Seite. Den Rahmen dafür bieten drei Formate: ein „Internationaler Städtebaulicher Wettbewerb Berlin- Brandenburg 2070“, „Städtebauliche Netzwerk- Kolloquien“ und eine große Ausstellung „100 Jahre (Groß-)Berlin. Ein unvollendetes Projekt.

Gestaltbare
Visionen

Das große Berlin, wie wir es heute kennen, wird im Jahr 2020 hundert Jahre alt. Dieses Jubiläum bietet die einzigartige Chance zu fragen: Was sind die Stärken und Schwächen unserer Metropole, und wie kann sie in eine nachhaltige Zukunft geführt werden? Der Architekten- und Ingenieur- Verein zu Berlin e.V. ergreift die Initiative für ein Jubiläumsprogramm, dass diese Fragen nicht nur aufwirft, sondern Antworten zur Diskussion stellt – Vorschläge von politischer, zivilgesellschaftlicher, wirtschaftlicher und fachlicher Seite. Den Rahmen dafür bieten drei Formate: ein „Internationaler Städtebaulicher Wettbewerb Berlin- Brandenburg 2070“, „Städtebauliche Netzwerk- Kolloquien“ und eine große Ausstellung „100 Jahre (Groß-)Berlin. Ein unvollendetes Projekt.

Ausstellung

02

Oktober –
Dezember 2020

In den letzten 100 Jahren hat sich diese Metropole unter den verschiedensten Einflüssen verändert und auch neu erfunden. Diese Entwicklung werden in einem Ausstellungsprojekt unter den Themen: Vielfalt der Zentren, Wohnungsfrage, Verkehrsfrage, Grünfrage, Großprojekte, Planungskultur aufarbeiten und im Kronprinzenpalais, in Berlin-Mitte ausstellen. Auch die Ergebnisse des „Internationalen Städtebaulichen Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2070“ werden im Rahmen der Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Ein weiterer Schwerpunkt des Ausstellungsprojekts wird der Blick nach Europa auf unsere Partnerstädte Moskau, Wien, Paris und London sein.

Nach 1920 verändert sich das System der Zentren in Berlin grundlegend: Neben der unbestrittenen Stadtmitte gewann das aufstrebende Zentrum um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an Bedeutung. Zudem gab es außerordentlich viele mittlere, kleine und kleinste Zentren, auch in Brandenburg. In den folgenden 100 Jahren kamen weitere Zentren hinzu. So viele Zentren wie die Metropole Berlin heute hat allenfalls noch London zu bieten – eine großartige Grundlage für eine nachhaltige Großstadtregion.

Die Metropole ist eine Schöpfung des Massenverkehrs. Erst der Schienenschnellverkehr ermöglichte den Bau von Vororten. Die Metropole ist aber auch ein Exerzierfeld des autogerechten Städtebaus. Nach der Wiedervereinigung wurde ein radikal neues System der Bahnhöfe geschaffen. Zugleich wurde endlich das Jahrhundertprojekt einer Verbindung von Nord- und Südbahnhof verwirklicht. Eine umfassende Verkehrswende steht freilich noch aus.

Vor allem von den 1880er bis zu den 1910er Jahren entstand im Rahmen privater Konkurrenzen die besondere (Groß-) Berliner Wohnlandschaft mit ihren Arbeiter-, Mittelschichts- und Oberschichtsvierteln. Nach 1920 kam eine ausdifferenzierte soziale Siedlungslandschaft hinzu, Ergebnis einer langen Periode öffentlich regulierten Wohnungsbaus. Vor diesem besonderen, unschätzbaren Erfahrungshintergrund kann eine künftige nachhaltige Wohnungspolitik entwickelt werden.

Bereits im Wettbewerb Groß-Berlin 1908-10 war die Botschaft klar: Eine wachsende Metropole muss großzügig durchgrünt werden. Die erste wichtige Tat war 1915 der Dauerwaldvertrag. Er schützte riesige Waldflächen. Nach 1920 wurden – oft mit privater finanzieller Unterstützung – zahlreiche Volksparks angelegt. Nach dem Fall der Mauer kamen in Berlin weitere große Parks dazu, und in Brandenburg sind weiträumige Regionalparks geplant.

Planung erfordert eine Kultur der Auseinandersetzung um beste Instrumente und Lösungen, um Geld und Aufmerksamkeit. An dieser Auseinandersetzung waren und sind nicht nur Fachwelt, Politik und Verwaltung, sondern auch Wirtschaft und Zivilgesellschaft beteiligt. Dabei geht es von Anfang an auch um ein gutes Verhältnis zwischen Bezirken und Magistrat/Senat sowie zwischen Berlin und Brandenburg.

Große Pläne Große Pläne pflastern den Weg der Metropole. Den Auftakt bildete der Wettbewerb Groß-Berlin 1908-1910. Es folgten die oft widersprüchlichen Planungen in der Weimarer Republik, in der NS-Zeit und im gespaltenen Berlin. Nach dem Fall der Mauer entstanden Landesentwicklungspläne. All diese großen Pläne dienten ganz unterschiedlichen Zielen – der Mobilisierung von Aufmerksamkeit, der Verpflichtung von Behörden, der Orientierung privater Investoren.

Große Projekte Großflächige Anlagen haben die Metropole von Anfang an geprägt, ja gewichtet: Industriegebiete, Truppenübungsplätze, Häfen, Wissenschaftsstädte, Krankenhausanlagen. Nach 1920 folgten der Westhafen, der Flughafen Tempelhof und das Messegelände. Nach dem Fall der Mauer wurden das System der Flughäfen wie die Güterverteilung neu organisiert. In all diesen Fragen zeigt sich: Berlin und Brandenburg sind vollständig voneinander abhängig.

Im Jahr 1920 war Berlin noch nicht einmal ein halbes Jahrhundert Deutschlands Hauptstadt – nicht überall beliebt, erst recht nicht allenthalben geschätzt. Die Rolle von (Groß-)Berlin als Hauptstadt der jungen Weimarer Republik wurde 1920 nicht eindeutig geregelt. Dennoch gestaltete der Zentralstaat die weitere Entwicklung der Metropole entscheidend mit. Auch heute prägen Bundesprojekte das Bild der Großstadtregion – nicht immer zur Freude der Einheimischen.

Die Metropole ist mehr als Berlin! Das war schon 1920 klar. Das nähere wie weitere Umfeld Berlins wird durch aufstrebende Orte mit historischen Wurzeln bereichert, die aber nicht immer die ihnen gebührende Aufmerksamkeit erhalten. Das gilt vor allem, aber nicht nur für die Mutterstadt Berlins: Brandenburg an der Havel. Viele Städte und Gemeinden Brandenburgs sind längst Teil der Metropole geworden, ihre Gestaltung prägt unsere gemeinsame Zukunft.

Um 1900 begannen in Europa auf breiter Front Versuche, die weit über ihre Grenzen hinauswachsenden großen Städte politisch, administrativ und planerisch neu zu ordnen. Das war nicht nur in Berlin ein sehr schwieriger Prozess, der durch harte, unversöhnliche Interessenswidersprüche behindert wurde und daher nur selten erfolgreich war. Von außerordentlichem Interesse sind hier vier europäische Hauptstadtmetropolen: Moskau, Wien, Paris und London.

Nach 1920 verändert sich das System der Zentren in Berlin grundlegend: Neben der unbestrittenen Stadtmitte gewann das aufstrebende Zentrum um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an Bedeutung. Zudem gab es außerordentlich viele mittlere, kleine und kleinste Zentren, auch in Brandenburg. In den folgenden 100 Jahren kamen weitere Zentren hinzu. So viele Zentren wie die Metropole Berlin heute hat allenfalls noch London zu bieten – eine großartige Grundlage für eine nachhaltige Großstadtregion.

Die Metropole ist eine Schöpfung des Massenverkehrs. Erst der Schienenschnellverkehr ermöglichte den Bau von Vororten. Die Metropole ist aber auch ein Exerzierfeld des autogerechten Städtebaus. Nach der Wiedervereinigung wurde ein radikal neues System der Bahnhöfe geschaffen. Zugleich wurde endlich das Jahrhundertprojekt einer Verbindung von Nord- und Südbahnhof verwirklicht. Eine umfassende Verkehrswende steht freilich noch aus.

Vor allem von den 1880er bis zu den 1910er Jahren entstand im Rahmen privater Konkurrenzen die besondere (Groß-) Berliner Wohnlandschaft mit ihren Arbeiter-, Mittelschichts- und Oberschichtsvierteln. Nach 1920 kam eine ausdifferenzierte soziale Siedlungslandschaft hinzu, Ergebnis einer langen Periode öffentlich regulierten Wohnungsbaus. Vor diesem besonderen, unschätzbaren Erfahrungshintergrund kann eine künftige nachhaltige Wohnungspolitik entwickelt werden.

Bereits im Wettbewerb Groß-Berlin 1908-10 war die Botschaft klar: Eine wachsende Metropole muss großzügig durchgrünt werden. Die erste wichtige Tat war 1915 der Dauerwaldvertrag. Er schützte riesige Waldflächen. Nach 1920 wurden – oft mit privater finanzieller Unterstützung – zahlreiche Volksparks angelegt. Nach dem Fall der Mauer kamen in Berlin weitere große Parks dazu, und in Brandenburg sind weiträumige Regionalparks geplant.

Planung erfordert eine Kultur der Auseinandersetzung um beste Instrumente und Lösungen, um Geld und Aufmerksamkeit. An dieser Auseinandersetzung waren und sind nicht nur Fachwelt, Politik und Verwaltung, sondern auch Wirtschaft und Zivilgesellschaft beteiligt. Dabei geht es von Anfang an auch um ein gutes Verhältnis zwischen Bezirken und Magistrat/Senat sowie zwischen Berlin und Brandenburg.

Große Pläne
Große Pläne pflastern den Weg der Metropole. Den Auftakt bildete der Wettbewerb Groß-Berlin 1908-1910. Es folgten die oft widersprüchlichen Planungen in der Weimarer Republik, in der NS-Zeit und im gespaltenen Berlin. Nach dem Fall der Mauer entstanden Landesentwicklungspläne. All diese großen Pläne dienten ganz unterschiedlichen Zielen – der Mobilisierung von Aufmerksamkeit, der Verpflichtung von Behörden, der Orientierung privater Investoren.

Große Projekte
Großflächige Anlagen haben die Metropole von Anfang an geprägt, ja gewichtet: Industriegebiete, Truppenübungsplätze, Häfen, Wissenschaftsstädte, Krankenhausanlagen. Nach 1920 folgten der Westhafen, der Flughafen Tempelhof und das Messegelände. Nach dem Fall der Mauer wurden das System der Flughäfen wie die Güterverteilung neu organisiert. In all diesen Fragen zeigt sich: Berlin und Brandenburg sind vollständig voneinander abhängig.

Im Jahr 1920 war Berlin noch nicht einmal ein halbes Jahrhundert Deutschlands Hauptstadt – nicht überall beliebt, erst recht nicht allenthalben geschätzt. Die Rolle von (Groß-)Berlin als Hauptstadt der jungen Weimarer Republik wurde 1920 nicht eindeutig geregelt. Dennoch gestaltete der Zentralstaat die weitere Entwicklung der Metropole entscheidend mit. Auch heute prägen Bundesprojekte das Bild der Großstadtregion – nicht immer zur Freude der Einheimischen.

Die Metropole ist mehr als Berlin! Das war schon 1920 klar. Das nähere wie weitere Umfeld Berlins wird durch aufstrebende Orte mit historischen Wurzeln bereichert, die aber nicht immer die ihnen gebührende Aufmerksamkeit erhalten. Das gilt vor allem, aber nicht nur für die Mutterstadt Berlins: Brandenburg an der Havel. Viele Städte und Gemeinden Brandenburgs sind längst Teil der Metropole geworden, ihre Gestaltung prägt unsere gemeinsame Zukunft.

Um 1900 begannen in Europa auf breiter Front Versuche, die weit über ihre Grenzen hinauswachsenden großen Städte politisch, administrativ und planerisch neu zu ordnen. Das war nicht nur in Berlin ein sehr schwieriger Prozess, der durch harte, unversöhnliche Interessenswidersprüche behindert wurde und daher nur selten erfolgreich war. Von außerordentlichem Interesse sind hier vier europäische Hauptstadtmetropolen: Moskau, Wien, Paris und London.

• Internationaler Städtebaulicher Wettbewerb

03

Ende 2019 / Anfang 2020

Die Berlin 2020 gGmbH lobt im Juli 2019 den offenen, zweiphasigen „Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070”aus. Leitziel des „Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Berlin-Brandenburg 2070“ ist nicht eine völlig andere, neue Großstadtregion neben oder auf der Fläche der vorhandenen, sondern – anknüpfend an Besonderheiten, Stärken und Ausprägungen – die Weiterentwicklung der vorhandenen Großstadtregion. Mit einem im Grundsatz hervorragenden Verkehrsnetz, vielen Zentren unterschiedlichen Ranges, einem überdurchschnittlich guten Wohnungsbestand und einem vergleichsweise unzersiedelten Umland verfügt die Großstadtregion über ideale Zukunftsvoraussetzungen, die aber erkannt, gepflegt und weiterentwickelt werden müssen.

1. Phase

2. Phase

Gegenstand der Ersten Phase ist die Erarbeitung eines Gesamtplans des Wettbewerbsgebietes mit Leitideen und -bildern zur räumlichen Entwicklung der Großstadtregion Berlin-Brandenburg im Maßstab 1:100.000 sowie einer städtebaulichen Darstellung eines beispielhaften Teilraums im Jahr 2070, die die Konzeption und die Vorstellung des Verfassers der zukünftigen Metropole aussagekräftig repräsentiert. Der darzustellende Teilraum ist innerhalb des gesamten Wettbewerbsgebietes frei zu wählen.

Aus den eingereichten Arbeiten der Ersten Phase werden durch das Preisgericht bis zu 20 Büro-Teams ausgewählt, die ihre Beiträge in der Zweiten Phase vertiefen sollen.

2. Phase

In der Zweiten Phase des Städtebaulichen Ideenwettbewerbes geht es vor allem um die Vertiefung struktureller Entwicklungszusammenhänge im Rahmen eines Gesamtplans im M 1:100.000 sowie um Vorschläge zu drei konkreten Teilräumen, die im Rahmen von zehn Themenschwerpunkten frei gewählt werden können. Für jede Vertiefung sind zwei Folien zu erstellen. Im Rahmen der Themenschwerpunkte müssen drei Teilräume ausgewählt werden. Von den drei ausgewählten Teilräumen muss mindestens einer in Brandenburg und einer in Berlin liegen.

Teilnahmeberechtigt sind Architekten, Stadtplaner in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten.


Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym.

Ende 2019 / Anfang 2020

Die Berlin 2020 gGmbH lobt im Juli 2019 den offenen, zweiphasigen „Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070”aus. Leitziel des „Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Berlin-Brandenburg 2070“ ist nicht eine völlig andere, neue Großstadtregion neben oder auf der Fläche der vorhandenen, sondern – anknüpfend an Besonderheiten, Stärken und Ausprägungen – die Weiterentwicklung der vorhandenen Großstadtregion. Mit einem im Grundsatz hervorragenden Verkehrsnetz, vielen Zentren unterschiedlichen Ranges, einem überdurchschnittlich guten Wohnungsbestand und einem vergleichsweise unzersiedelten Umland verfügt die Großstadtregion über ideale Zukunftsvoraussetzungen, die aber erkannt, gepflegt und weiterentwickelt werden müssen.

1. Phase

Gegenstand der Ersten Phase ist die Erarbeitung eines Gesamtplans des Wettbewerbsgebietes mit Leitideen und -bildern zur räumlichen Entwicklung der Großstadtregion Berlin-Brandenburg im Maßstab 1:100.000 sowie einer städtebaulichen Darstellung eines beispielhaften Teilraums im Jahr 2070, die die Konzeption und die Vorstellung des Verfassers der zukünftigen Metropole aussagekräftig repräsentiert. Der darzustellende Teilraum ist innerhalb des gesamten Wettbewerbsgebietes frei zu wählen.

Aus den eingereichten Arbeiten der Ersten Phase werden durch das Preisgericht bis zu 20 Büro-Teams ausgewählt, die ihre Beiträge in der Zweiten Phase vertiefen sollen.

2. Phase

In der Zweiten Phase des Städtebaulichen Ideenwettbewerbes geht es vor allem um die Vertiefung struktureller Entwicklungszusammenhänge im Rahmen eines Gesamtplans im M 1:100.000 sowie um Vorschläge zu drei konkreten Teilräumen, die im Rahmen von zehn Themenschwerpunkten frei gewählt werden können. Für jede Vertiefung sind zwei Folien zu erstellen. Im Rahmen der Themenschwerpunkte müssen drei Teilräume ausgewählt werden. Von den drei ausgewählten Teilräumen muss mindestens einer in Brandenburg und einer in Berlin liegen.

Teilnahmeberechtigt sind Architekten, Stadtplaner in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten.


Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym.

Netzwerk-Kolloquien

04

Oktober –
Dezember 2020

Während der Ausstellung soll mit sechs „Städtebaulichen Netzwerk-Kolloquien“ der interdisziplinäre Wissensstand zur städtebaulichen Entwicklung der Hauptstadtregion vorgestellt und diskutiert werden. Auch die Ergebnisse des „Internationalen Städtebaulichen Wettbewerbs Berlin-Brandenburg 2070“ werden zur Diskussion gestellt, um Strategien zum weiteren Vorgehen zu erörtern.

Die Mobilität der Großstadtregion ist im Umbruch. Wie wird sie morgen aussehen? Ziel ist das Ineinandergreifen verschiedener Mobilitätsformen, ein reibungsloser Wechsel zwischen Fernbahn, S-Bahn, Straßenbahn, Bus, Car (-Sharing), Fahrrad und Gehsteig.
Für all diese Formen gibt es – isolierte – Ideen und Visionen. Wie aber können diese gemeinsam in den vorhandenen Räumen der Metropole integriert und optimiert werden? 

Die Quartiere und Siedlungen der Metropole bieten – oft – Räume für eine soziale und funktionale Mischung. Doch Arbeitswelten und Lebensgewohnheiten verändern sich stetig, ebenso wie deren Rahmenbedingungen, etwa das natürliche und gesellschaftliche Klima. Wie können bestehende Quartiere und Siedlungen nachgebessert, wie neue flexibler und resilienter gestaltet werden? 

Berlin verfügt über riesige Waldflächen und beeindruckende Parkanlagen, Brandenburg bietet neben den preußischen Schlössern und Gärten großartige Natur- und Erholungsräume. Berlin ist zudem ein einzigartiges Sportzentrum, Olympiastadt und Bühne zahlreicher Sportstätten. Und Berlin ist ein Zentrum der Gesundheitspflege. Wie können all diese Stärken städtebaulich gefördert werden? 

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Er muss be- grenzt werden, zugleich müssen wir uns auf ihn vorbereiten. Berlin soll bis 2050 klima- neutral werden. Auch Potsdam setzt sich dieses Ziel. Mit welchen Instrumenten soll das erreicht werden? Was bedeutet das für die Energieversorgung und den Verkehr? Welche Auswirkungen hat das für die architektonische und städtebauliche Gestaltung der Metropole? 

Berlins Kultur ist speziell und legendär. Die Metropole ist Brennpunkt einer gemeinsamen europäischen Geschichte – als nationalsozialistische Hauptstadt, als Zentrum des Kalten Krieges, aber auch als Bühne der Wiedervereinigung. Die Metropole ist aber auch ein Zentrum der Wissenschaften. Was bedeutet die Vergangenheit für die Zukunft? Wie muss Kultur, wie Wissenschaft gefördert, wie kann ein tolerantes Klima gesichert werden? 

Die Metropole war von Anfang an ein fruchtbares „Exerzierfeld der Moderne“. Heute verändert die Digitalisierung unseren Alltag. Was bedeutet das für den Städtebau? Und wie kann die Verän- derung gestaltet werden? Wie können die Akteure der Digitalisierung gefördert wer- den? Vor allem aber: Wie kann die Entwicklung unterschiedlicher Sektoren – Wohnen, Arbeiten, Wissenschaft, Mobilität, Energieversorgung, Einzelhandel – digital vernetzt werden? 

Die Mobilität der Großstadtregion ist im Umbruch. Wie wird sie morgen aussehen? Ziel ist das Ineinandergreifen verschiedener Mobilitätsformen, ein reibungsloser Wechsel zwischen Fernbahn, S-Bahn, Straßenbahn, Bus, Car (-Sharing), Fahrrad und Gehsteig.
Für all diese Formen gibt es – isolierte – Ideen und Visionen. Wie aber können diese gemeinsam in den vorhandenen Räumen der Metropole integriert und optimiert werden? 

Die Quartiere und Siedlungen der Metropole bieten – oft – Räume für eine soziale und funktionale Mischung. Doch Arbeitswelten und Lebensgewohnheiten verändern sich stetig, ebenso wie deren Rahmenbedingungen, etwa das natürliche und gesellschaftliche Klima. Wie können bestehende Quartiere und Siedlungen nachgebessert, wie neue flexibler und resilienter gestaltet werden? 

Berlin verfügt über riesige Waldflächen und beeindruckende Parkanlagen, Brandenburg bietet neben den preußischen Schlössern und Gärten großartige Natur- und Erholungsräume. Berlin ist zudem ein einzigartiges Sportzentrum, Olympiastadt und Bühne zahlreicher Sportstätten. Und Berlin ist ein Zentrum der Gesundheitspflege. Wie können all diese Stärken städtebaulich gefördert werden? 

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Er muss be- grenzt werden, zugleich müssen wir uns auf ihn vorbereiten. Berlin soll bis 2050 klima- neutral werden. Auch Potsdam setzt sich dieses Ziel. Mit welchen Instrumenten soll das erreicht werden? Was bedeutet das für die Energieversorgung und den Verkehr? Welche Auswirkungen hat das für die architektonische und städtebauliche Gestaltung der Metropole? 

Berlins Kultur ist speziell und legendär. Die Metropole ist Brennpunkt einer gemeinsamen europäischen Geschichte – als nationalsozialistische Hauptstadt, als Zentrum des Kalten Krieges, aber auch als Bühne der Wiedervereinigung. Die Metropole ist aber auch ein Zentrum der Wissenschaften. Was bedeutet die Vergangenheit für die Zukunft? Wie muss Kultur, wie Wissenschaft gefördert, wie kann ein tolerantes Klima gesichert werden? 

Die Metropole war von Anfang an ein fruchtbares „Exerzierfeld der Moderne“. Heute verändert die Digitalisierung unseren Alltag. Was bedeutet das für den Städtebau? Und wie kann die Verän- derung gestaltet werden? Wie können die Akteure der Digitalisierung gefördert wer- den? Vor allem aber: Wie kann die Entwicklung unterschiedlicher Sektoren – Wohnen, Arbeiten, Wissenschaft, Mobilität, Energieversorgung, Einzelhandel – digital vernetzt werden? 

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05

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Schirmherr der Regierende Bürgermeister von Berlin
 
Berlin 2020 gGmbH im Auftrag des AIV Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e.V. zusammen mit dem Architekturmuseum der TU Berlin
 
Leiter des Architekturmuseums der TU Berlin
Dr. Hans-Dieter Nägelke
 
Geschäftsführender Vorstand des AIV
Vorsitzender
Dipl.-Ing. Tobias Nöfer
 
2. Vorsitzende 
Dr.-Ing. Melanie Semmer
 
Schatzmeisterin
Dipl.-Ing. Sonja Berghaus
 
Schriftführerin
Dipl. Bauing. ETH Nicole Zahner
 
Geschäftsführer Berlin 2020 gGmbH
Dr. Benedikt Goebel
Dipl.-Ing. Tobias Nöfer
 
Projektleiter
Patrick Zamojski, M.Sc.
 
Kuratoren der Ausstellung 
Prof. Dr. Harald Bodenschatz
Dipl.-Ing. Christina Gräwe, Co-Kuratorin
Dr. Benedikt Goebel, Co-Kurator
Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schuster
 
Art-Direction, Design & Development 
STUDIO 10–4

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